Gebäudeversicherung Vermieter

Die Wohngebäudeversicherung ist für Vermieter der wichtigste Schutz, um das Wohngebäude zu versichern. Grundsätzlich ist der Vermieter auch derjenige, der für die Versicherungsprämien aufkommt. Eine Umlage auf den Mieter ist nur dann möglich, wenn die ausdrücklich im Rahmen des Mietvertrages wirksam vereinbart worden ist. Eine Sachversicherung wie die Haftpflichtversicherung oder die Gebäudeversicherung ist nur dann umlegbar, wenn der Mieter und dessen Besucher geschützt werden. Deckt die Gebäudeversicherung aber nur die persönlichen Kosten ab, so sind die Versicherungen nicht umlagefähig.

Auch hier können Sie die besten Gebäudeversicherungen vergleichen, um Kosten zu sparen und gleichzeitig bessere Leistungen erhalten zu können.

ServiceValue vergleicht die besten Wohngebäudeversicherungen

Das Analysehaus ServiceValue und die Fachzeitschrift Focus Money haben die Fairness von Wohngebäudeversicherungen ermittelt und dabei ein Ranking aufgestellt. Insgesamt werden 2.787 Kundenstimmen ausgewertet was zu folgendem Ergebnis fürht:

  1. sehr gut Allianz
  2. sehr gut DEVK
  3. sehr gut Die Continentale
  4. sehr gut HUK-Coburg
  5. sehr gut LVM
  6. sehr gut Provinzial Rheinland
  7. sehr gut VHV
  8. sehr gut Württembergische
  9. gut AachenMünchener
  10. gut Debeka
  11. gut Generali
  12. gut Gothaer
  13. gut Provinzial Nord Brandkasse
  14. gut Versicherungskammer Bayern
  15. gut Westfälische Provinzial
    Alte Leipziger
    AXA
    Basler
    Concordia
    Condor
    DBV
    ERGO
    Hamburger Feuerkasse
    HDI
    Helvetia
    R+V
    Signal Iduna
    SV SparkassenVersicherung
    VGH

Acht Versicherungen kommen auf eine sehr gute Gesamtwertung und können bedingungslos weiterempfohlen werden. Die aktuellen Erfahrungsberichte und Testergebnisse finden Sie auch hier.

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Die steuerlichen Aspekte einer Wohngebäudeversicherung

Um Schäden am vermieteten Gebäude abzudecken, haben Vermieter natürlich ein großes Interesse daran, eine Gebäudeversicherung abzuschließen. Anders als etwa eine private Haftpflichtversicherung wird die Wohngebäudeversicherung nicht als Vorsorgeversicherung eingestuft, die steuerlich abgesetzt werden kann. Ob Eigentümer einer selbst genutzten Immobilie oder als Vermieter – die Wohngebäudeversicherung lässt sich nicht im Rahmen der Steuererklärung absetzen.

Im Zuge § 2 der Betriebskostenverordnung lassen sich die Versicherungsprämien jedoch „Betriebsausgaben zur Vermietung und Verpachtung“ abrechnen. Dieser Paragraph erlaubt es Vermietern zudem, die Versicherungskosten auf die Mieter umzulegen.

Aufbau Mietvertrag zwischen Vermietern und Mietern

Das Mierecht sieht eine klare Aufteilung des Mietvertrages vor. Auch zum Thema Versicherungen haben Vermieter die Möglichkeit Angaben zu hinterlassen:

  • Angaben zum Vermieter wie Name und Adresse
    Angaben zu den Mietern wie Wohnung: Ort, Straße und Hausnummer, Stockwerk
    Wohnungsgröße der Wohnfläche in Quadratmetern
    weitere Angaben zur Wohnung wie der Anzahl der Zimmer, Küche oder Kochnische, Anzahl der Bäder und separater WCs, Anzahl der Speicher- und Kellerräume
    Mietzeit wie Datum, zu dem das Mietverhältnis beginnt; bei befristeten Mietverträgen auch das Datum, zu dem es endet
    Mietkaution wie Höhe der Mietkaution; es dürfen maximal drei Monatskaltmieten als Kaution veranschlagt werden
    Miete wie Höhe der Kaltmiete und eventuelle sonstige Vereinbarungen
    Betriebskosten wie Betriebskosten für das Mietobjekt können auf den Mieter umgelegt werden. Dazu gehören beispielsweise Wasser- und Heizkosten und Ausgaben für Müllabfuhr, Hausmeister und Gebäudebeleuchtung. Für die Umlegung als Nebenkosten gibt es verschiedene Verteilerschlüssel und Verfahren, die im Mietvertrag festgelegt sein sollten. So kann beispielsweise festgesetzt werden, dass Heiz- und Warmwasserkosten zu 40 Prozent nach Wohnfläche und zu 60 Prozent nach Verbrauch abgerechnet werden.
    zulässige Nutzung der Wohnung
    Hausordnung

Auch die Nebenkosten, Angaben zum Haus und mehr können Mieter und Vermieter festhalten. Auch ein Übergabeprotokoll hilft beiden Seiten. Was sich bei einem Zweifamilienhaus ändert.

Wichtige Vermieterverbände in Deutschland

Wer Mitglied in einem Vermieterverband ist, der kann auch Fragen zum Thema Mietrecht und Versicherungsrecht wie der Gebäudebeversicherung beantwortet bekommen. Wichtige Verbände sind:

  • Beratung für Vermieter, Verwalter und Eigentümer Vermieterverein
    Vermieterschutzverein Deutschland e.V.
    Haus & Grund Deutschland Eigentümerverband
    Hauseigentümerverein Berlin e.V.
    Deutscher Vermieterschutzbund e.V.
    Verein Deutscher Vermieter – Vermieterportal für Mietrecht
    IVBP – Interessenverein der Berliner Privatvermieter
    Österreichischer Vermieter Schutz Verein
    Deutscher Ferienhausverband e.V.
    BFW Landesverband Berlin/Brandenburg e.V.
    BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.
    Haus & Grund Berlin Bund der Berliner Haus- und Grundbesitzervereine e.V.
    Grundeigentümerverein Berlin-Lichtenrade e.V.

Wir stehen nicht in Verbindung mit den Verbänden, es handelt sich ausdrücklich nur um eine informative Auflistung. Die InterRisk Wohngebäude-Versicherung überzeugt ebenfalls in den Tests.

Die zehn größten Vermieter in Deutschland

  • Deutsche Annington, Bochum 367.000 Wohnungen
    Deutsche Wohnen, Frankfurt am Main 154.000 Wohnungen
    Vivawest, Gelsenkirchen
    Saga GWG, Hamburg 129.000 Wohnungen
    LEG, Düsseldorf 107.000 Wohnungen
    TAG Immobilien, Hamburg 74.000 Wohnungen
    Degewo, Berlin 64.000 Wohnungen
    Nassauische Heimstätte, Frankfurt am Main
    Gewobag, Berlin 58.000 Wohnungen
    Berliner Howoge mit etwa 57.000 Wohnungen

Auch die Grundeigentümer Versicherung bietet Mietern und Vermietern einen optimalen Versicherungsschutz an.

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