Für diese Umwelteinflüsse gibt es entsprechende Leistungen

Eine Gebäudeversicherung besteht häufig aus mehreren Komponenten. Dem Versicherten steht eine Feuer-, Leitungswasser- und Sturmversicherung zur Verfügung. Dazu kommen weitere Extra-Leistungen, sofern sie vom Versicherten gefordert werden. Zudem die einzelnen Elemente noch einmal in diverse Unterkategorien eingeteilt werden. Wir schlüsseln in den nächsten Abschnitten die einzelnen Leistungen auf und nennen die Bedingungen, die zur Meldung eines Versicherungsfalls erfüllt sein müssen.

Vertrauen Sie beim eigenen Haus auf die Fachberatung unserer Experten. Gerne werden wir Ihnen eine kostenlose Risikoanalyse anfertigen. So können Sie sicher gehen, dass Ihre eigenen vier Wände auch im Versicherungsfall abgesichert ist. 

Die Feuerversicherung im Detail

Zur Feuerversicherung gehören sowohl der typische Brand als auch ein Brand, der durch Blitzschlag entstanden ist. Des Weiteren werden Explosion und Implosion in der Versicherung eingeschlossen. Eine gesonderte Leistung der Feuerversicherung besteht daraus, auch Schäden, die durch den Aufprall eines Luftfahrzeuges, seiner Teile oder der Ladung entstanden sind. Beim Brand unterscheidet die Versicherung zudem nach Schäden, die durch eine offene Flamme entstanden sind, oder jene, die einkalkuliert werden müssen (beispielsweise Brandflecken am Kamin).

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Schäden durch Leitungswasser

Bei der Leitungswasserversicherung sind sowohl die Schäden versichert, die durch Leitungswasser entstanden sind, oder durch Frost. Bei den Leitungswasserschäden muss nachgewiesen werden, dass innerhalb der Regenwasserrohre im Gebäude ein Schaden besteht. Zu den Frost- und sonstigen Bruchschäden kommt es auf die Wasserzuleitung auf oder außerhalb des Grundstücks an, sowie auf die Ableitungsrohre auf oder außerhalb. Für die Leitungswasserschäden wird in der Regel im Vertrag eine gesonderte Klausel integriert.

AnbieterLeistungen
VGH

  • Überspannungsschäden auf Grund von Blitz und Blitzschlag

  • Leitungswasser, Hagel, Sturm, Rohrbruch und Frost

  • Starkregen und daraus resultierender Rückstau

  • Elementarereignisse wie Erdbeben, Schneedruck und andere Elementarschäden

  • Mietausfall, Schadenabwendungs- und Schadenminderungskosten

  • Aufräumungs- und Abbruchkosten sowie Bewegungs- und Schutzkosten

WGV

  • Feuerversicherung (schützt bei Brand, Blitzschlag, Im- oder Explosionen)

  • Leitungswasserversicherung (Schäden durch Frost, sonstige Bruchschäden oder Leitungswasser)

  • Sturmversicherung (bei Hagel und Sturm)

Zürich

  • einer Feuerversicherung (Schaden, der durch Brand, Blitzschlag, Im- und Explosionen entsteht)

  • einer Leitungswasserversicherung (Leitungswasser, Frost und sonstige Bruchschäden)

  • einer Sturmversicherung (sichert alle Schäden infolge von Sturm und Hagel ab)

VHV

  • Leistungs-Update-Garantie als auch Ersatz zum Neuwert

  • Beitragsfreie Rohbauversicherung sowie Absicherung für kleine Nebengebäude wie Gartenhäuser, Gerätehäuser & Gewächshäuser, die sich auf dem Grundstück befinden

  • Aufräumungs-Kosten, Abbruch-Kosten, Bewegungs-Kosten und Schutzkosten

  • Mietverlust für Wohnräume als Rückreisekosten

  • Graffitischäden werden ebenfalls übernommen

  • Ein- und Zweifamilienhäuser inklusive Vandalismus und mutwillige Beschädigung Dritter

  • Schäden an und auf Grund von Fußbodenheizungen

Unterversicherung gegen Sturm und Hagel

Die Sturmversicherung umfasst sämtliche Schäden, die durch Sturm oder Hagel entstehen. Bei Sturm muss es sich um eine wetterbedingte Luftbewegung der Stärke 8 handeln, damit die Versicherung den Schaden übernimmt. Hierbei orientiert sich die Versicherung an den umliegenden Wetterstationen. Außerdem kommen dann auch häufig Schäden in der Nachbarschaft vor. Bei Hagelschäden geht man ähnlich vor, überprüft den Schaden jedoch an sich und bestimmt, wie stark dieser ist. In solchen Fällen wird häufig ein Gutachter eingesetzt.

Zusätzliche Elementarversicherung für das Wohngebäude

Einige Versicherungen bieten außerdem als Zusatz eine Police zum Schutz bei Elementarschäden an. Hierbei handelt es sich um eine Versicherung, die sämtliche Schäden übernimmt, die durch Naturkatastrophen verursacht werden. Auf eine solche Versicherung sollte man beispielsweise zurückgreifen können, wenn es eine Überschwemmung durch Hochwasser gab, Erdfall oder einen Erdrutsch das Haus beschädigt, oder ein Erdbeben Risse oder Zerstörung des Hauses verursacht hat. Teilweise ist in den Versicherungen auch Blitzschlag und Starkregen zusätzlich versichert. Hier erhalten Sie weitere Informationen zu Elementarschäden wie Wasserschaden. Auch im Rahmen einer Hausratversicherung kann das Innere in einem Wohngebäude abgesichert werden.

Woran orientiert sich der Jahresbeitrag

Die jährlich zu entrichtende Prämie orientiert sich in erster Linie an der Bauartklasse und der Art des Dachs. Zudem spielt der Standort eine Rolle. So haben beispielsweise Besitzer eines Hauses, das direkt an einem Hang gebaut wurde, schlechte Karten, um eine Versicherung zu finden. Des Weiteren wird die Nutzung als auch Ausstattung bewertet und anhand dessen eine Prämienhöhe bestimmt. Eine Alternative für die direkte Beratung ist ein Online-Rechner, wie er von manchen Diensten im Internet angeboten wird. Hier lässt sich eine ungefähre Prämienhöhe ermitteln.

Gebäudeversicherung

Gebäudeversicherung

 

Was ist im Versicherungsschutz für das Wohngebäude enthalten

Die Gebäudeversicherung sichert das Gebäude an sich, sowie sämtliches Gebäudezubehör ab. Des Weiteren werden in zahlreichen Verträgen noch zusätzliche Vereinbarungen getroffen, die beispielsweise auch das umliegende Zubehör des Hauses versichern (beispielsweise ein Gartenhäuschen oder die Rohre, die durch den Garten verlaufen). Nicht versichert sind sämtliche Elemente, die zusätzlich angebracht wurden, vom Vermieter (sofern das Eigentum vermietet wurde) auf eigene Kosten angebracht worden sind. Dazu gehört beispielsweise eine nachträglich angebrachte Markise.

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Gleitender Neuwert der GGebäudeversicherer- Was ist das

Der gleitende Neuwert ist die Dynamik, die im Rahmen der Gebäudeversicherung enthalten ist. Anhand von diesem wird die Wertentwicklung des versicherten Gebäudes beurteilt und gegebenenfalls auch die Prämie angepasst, sowie die Versicherungssumme. Die Veranlassung für eine Regelmäßigkeit der Beurteilung trägt der Versicherte, da er gesetzlich dazu verpflichtet ist, eine Unterversicherung zu vermeiden. Daher ist es in der Regel so, dass nicht einfach nur Prämien erhöht werden, sondern dies häufig im Zuge der Beurteilungen geschieht.

Wenn die Schadensmeldung einen Totalschaden enthält

Bei unterschiedlichen Ereignissen kann es auch zum Totalschaden der Immobilie kommen, so dass sie abgerissen werden muss. In diesem Fall erfolgt die Schadensmeldung, woraufhin der Versicherer häufig eine Auszahlung des Zeitwertes vornimmt. Baut der Versicherte danach das Haus wieder auf, wird nach Abschluss des Wiederaufbaus die Differenz zum Neuwert ermittelt und vom Versicherer übernommen. Allerdings muss hierfür ein eindeutiger Nachweis vorhanden sein. Mehr zum Thema was ist versichert, erfahren Sie auf dieser Seite https://www.gebaeudeversicherungs-konzepte.de/was-ist-versichert/

Tests und Tipps bei der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest unternimmt regelmäßig Tests zu diversen Versicherungen. Anhand von diesen lässt sich leicht ein passender Versicherer finden. Der letzte Test stammt aus dem Jahr 2011. Insgesamt nahmen 120 Angebote von 46 Versicherern an diesem Test teil, die mit gleitender Neuwertversicherung handeln, aber auch 125 Angebote von 48 Versicherern, die besondere Vorteile für Beschäftigte im öffentlichen Dienst zu bieten hatten. Günstige Tarife boten jeweils:

  • die Grundeigentümer
  • Ammerländer Versicherungen
  • DEVK und
  • AXA an

Erfahrungen online recherchieren

Nicht nur ein direkter Vergleich der Stiftung Warentest, Focus Money oder Ökotest bringt einen weiter. Gleichzeitig ist es lohnenswert, im Internet nach diversen Foren zu den entsprechenden Themen zu suchen. Hier unterhalten sich Verbraucher über das Thema und decken auch negative Seiten der Versicherer auf, sofern entsprechende Erfahrungen vorhanden sind. Diese Recherche ist zwar für manche mühselig, doch ermöglicht sie einen guten Überblick und erleichtert gleichzeitig die Wahl des richtigen Versicherungspartners.

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Die Checkliste für Hauseigentümer

Bei dem breiten Angebot an Versicherungen ist es nur verständlich, dass man leicht irritiert ist in Bezug darauf, was im Rahmen der Versicherung enthalten sein sollte und was nicht. Immer sinnvoll ist es, dass der Versicherer sowohl Aufräumkosten und Mehrkosten aufgrund von Auflagen übernimmt. Dazu kommt die Kostenübernahme für eine notwendige Dekontamination. Außerdem fallen weitere Leistungen für Hausbesitzer an, die sich separat versichern lassen. Dazu gehören:

  • Absicherung der Ableitungsrohre auf dem Grundstück
  • jegliche Grundstücksbestandteile
  • die Übernahme von Überspannungsschäden nach einem Blitzeinschlag
  • auf eine Leistungskürzung wird verzichtet
  • Beseitigung umgestürzter Bäume wird übernommen
  • Schäden durch Flüssigkeiten sind abgesichert

Was in der heutigen Zeit auch immer wichtiger wird, ist die Absicherung bei Schäden einer Fotovoltaikanlage. Da die meisten dieser Anlagen auf dem Dach des Hauses angebracht sind, müssen sie separat abgesichert werden, was im Rahmen der Gebäudeversicherung ohne Schwierigkeiten möglich ist. Alternativ hierzu gibt es eine gesonderte Photovoltaikversicherung. Was beachtet werden muss, können Sie auch hier nachlesen. 

Ein Ratschlag der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest rät, die richtige Zusammenstellung der Wohngebäudeversicherung anzustreben. Hierzu gehört stets die verbundene Wohngebäudeversicherung und eine Auswahl wichtiger Extras. Für diejenigen, die ganz sichergehen möchten, sollte ein weiterer Bestandteil die Elementarversicherung sein, von denen es auf dem Markt genügend Anbieter gibt, die ihre Leistungen auch zu einem günstigen Preis anbieten. Außerdem lohnt es sich, als Mitarbeiter im öffentlichen Dienst nach speziellen Tarifen zu suchen, die weitere Vergünstigungen bereithalten.

Unter Umständen steuerlich absetzen

Bei der Gebäudeversicherung steht die Frage im Raum, ob man die Police bei der Einkommenssteuererklärung absetzen kann. In erster Linie wird danach unterschieden, ob man die Immobilie selbst nutzt, oder sie nur vermietet. Nutzt man das Eigenheim selbst, ist die Versicherung nicht bei der Steuer absetzbar. Gleiches gilt für Hausrat- und Elementarschadenversicherung. Wird das Gebäude dagegen vermietet, ist die Versicherung bei der Steuer absetzbar, denn sie steht mit den Einkünften in Verbindung, die aus Vermietung und Verpachtung erzielt werden.

Sinnvoller Versicherungsschutz aber keine Pflicht zu Wohngebäudeversicherungen

Die Gebäudeversicherung ist in Deutschland noch lange keine Pflicht. Auch wenn immer wieder darüber diskutiert wird. Der Abschluss im Allgemeinen ist sehr sinnvoll, um das eigene Haus zu schützen. Auf dem Markt gibt es hierzu unterschiedliche Tarife, die den Besitzer gegen Schäden jeglicher Naturgewalten schützen. Eine Wohngebäudeversicherung ist außerdem empfehlenswert, wenn man das Eigenheim vermieten möchte. Die Versicherung ist bereits zu günstigen Konditionen erhältlich. Mehr Informationen erhalten Sie auch hier https://www.gebaeudeversicherungs-konzepte.de/wohnegbaeudeversicherung-vergleich/.

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